In unregelmäßigen Abständen informieren wir Sie über den Projektverlauf in unserem Newsletter, den Sie hier herunterladen können:

Newsletter 6 vom November 2017

Newsletter 5 vom Mai 2017

Newsletter 4 vom November 2016

Newsletter 3 vom April 2016

Newsletter 2 vom Dezember 2015

Newsletter 1 vom Oktober 2015

 

 

Am Mittwoch, 29.11. fand ein Vernetzungstreffen zwischen den "alten" Kümmerern des Zyklus II und den "neuen" Kümmerern des Zyklus IV bei der WÄTAS Wärmetauscher Sachsen GmbH in Olbernhau statt. Die Kümmerer lernten ein Unternehmen kennen, das seit Anfang letzten Jahres 28 Flüchtlinge fest und unbefristet eingestellt hat, wovon aktuell 23 Mitarbeiter im Unternehmen arbeiten (bei 139 Mitarbeitern). Dafür erhielten sie den Sächsischen Integrationspreis 2017. Den Beitrag im Sachsenspiegel können Sie hier aufrufen: https://www.youtube.com/watch?time_continue=26&v=GgITe6iD5To 

Im Unternehmensrundgang sollten die Kümmerer auf Dinge, Situationen etc. achten, die Rückschlüsse auf die Integration von ausländischen ArbeitnehmerInnen zulassen (beispielsweise mehrsprachige Aushänge, Freundlichkeit der Belegschaft, Rückschluss auf verschiedene Kulturen am Arbeitsplatz...). Alle TeilnehmerInnen waren begeistert, wie auf die ausländischen ArbeitnehmerInnen eingegangen wird, z.B. werden Aushänge übersetzt und der Familiennachzug unterstützt.

Im zweiten Teil der Veranstaltung tauschten sich die Kümmerer zu ihrer Rolle im Unternehmen und den Erfahrungen aus der Projektteilnahme aus. Als Diskussionsgrundlage dienten folgende Fragen:

  • Was hat sich für Sie durch Ihre Projektteilnahme geändert?
  • Mit wem sprechen Sie im Unternehmen über Ihre Tätigkeit als Kümmerer?
  • Wer unterstützt Sie bei der Umsetzung von Maßnahmen, die aus dem Projekt heraus angestoßen werden?
  • Wo sehen Sie Herausforderungen für Ihre Tätigkeit als Kümmerer?
  • Welches Thema wünsche Sie sich für weitere Vernetzungstreffen?

Wie bedanken und herzlich für die Gastfreundlichkeit der WÄTAS und bei allen Teilnehmenden für den intensiven Austausch.

Folgende Materialien können weiterführend von Interesse sein:

Am Montag, 13. November 2017, fand die Abschlussveranstaltung der Ostthüringer Kümmerer in Harth-Pöllnitz bei der Baldauf GmbH Forst- und Baumpflegearbeiten statt. Neben der Fragestellung, wie Mitarbeiter an das Unternehmen gebunden werden können, zogen wir ein durchweg positives Resümee unserer Zusammenarbeit.

 

 

„gemeinsam mehr erreichen, als wir es alleine tun“

  „Ich möchte, dass wir gemeinsam mehr erreichen, als wir es alleine tun“ – so beschrieb Reimund Overhage, Referatsleiter im BMAS, den Grundgedanken der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) und gab damit den Rahmen für den INQA-Fachtag vor, der am 06.09. im Tagungszentrum der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung stattfand. Das Motto der Veranstaltung lautete „Partizipativ Arbeitsprozesse lern- und gesundheitsförderlich gestalten“.

Vertreterinnen und Vertreter von insgesamt 10 INQA-Projekten aus dem Themenbereich „Wissen und Kompetenz“ waren angereist, um ihre Projekte vorzustellen und miteinander in den Austausch zu kommen. Prof. Dr.-Ing. Michael Uhlmann von der ATB stellte in diesem Rahmen zusammen mit Jens Gerlinghoff vom Fachkräftenetzwerk Oberlausitz das Projekt „GestalteMIT“ vor. Die beiden Vortragenden konnten von den großen Erfolgen in den bisherigen Projektrunden berichten, bei denen durch die beteiligten Unternehmen vor allem der vertrauensvolle Austausch der Betriebe innerhalb des Projekts hervorgehoben wurde.

Der Fachtag war gleichzeitig die Abschlussveranstaltung des Projekts ALBAf, das sich die Einführung partizipativer Kleingruppenarbeit (Workshopmethode) in KMU zur Aufgabe gemacht hat. Aus diesem Grund waren auch Vertreter mehrerer beteiligter Unternehmen vor Ort, die authentisch und aus erster Hand von ihren Erfahrungen als Teilnehmer eines INQA-Projektes berichteten. Sie stellten vor allem heraus, dass sie durch die Workshopmethode ein Werkzeug an die Hand bekommen haben, mit dessen Hilfe sie aktuelle Herausforderungen vor denen zahlreiche Unternehmen in der Region stehen, wie Generationswechsel und Innovationsanforderungen, viel strukturierter und erfolgreicher angehen können.

 

 

In GestalteMIT sind bisher 30 Unternehmen an den drei Standorten Bautzen, Chemnitz und Ostthüringen aktiv. Aufgrund der guten Ergebnisse und der anhaltenden Nachfrage verlängern wir das Projekt, damit weitere Unternehmen in Bautzen und Chemnitz aktiv werden können.

In Zukunft sollen die Kümmerer im Rahmen des Projektes zudem die Möglichkeit erhalten, sich das notwendige Rüstzeug für die Begleitung von Zugewanderten und Geflüchteten anzueignen, um die eigene Organisation und Belegschaft darauf vorzubereiten und sich mit anderen Unternehmen auszutauschen.

In Bautzen erfolgte der Start im Januar 2017. Die Runde in Chemnitz ist im Juni 2017 gestartet.

Den Flyer (320 kB) können Sie hier downloaden.

Haben Sie Interesse, setzen Sie sich freundlicherweise mit uns in Verbindung.

Kristin Goldberg

Telefon  0371 36 95 823

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