Nach fünf Jahren endet das Projekt GestalteMIT - wir möchten mit Ihnen gemeinsam auf diese Zeit zurückblicken und in verschiedenen Workshops Ihre aktuellen und zukünftigen Herausforderungen diskutieren. Halten Sie sich deswegen schon einmal den Terminkalender frei:

 

 

 

Als Praxisbeispiel wurde das INQA-Modellvorhaben GestalteMIT in den "Wissen schafft Sicherheit - Leitfaden zur Umsetzung von Erfolgsfaktor 6" der BG RCI Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie aufgenommen.

 

Die VISION ZERO ist die Vision einer Welt ohne Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen. Höchste Priorität hat dabei die Vermeidung tödlicher und schwerer Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten.

Die Erfahrungen zeigen, dass sich eine Gliederung von Präventionsschritten in 7 entscheidende Themenfelder anbietet. Deshalb ist der VISION ZERO-"Leitfaden für die Umsetzung im Betrieb" in sieben „Erfolgsfaktoren“ gegliedert:

1 Leben Sie Führung
2 Gefahr erkannt – Gefahr gebannt
3 Ziele definieren – Programm aufstellen
4 Gut organisiert – mit System
5 Maschinen, Technik, Anlagen – sicher und gesund
6 Wissen schafft Sicherheit
7 Motivieren durch Beteiligung

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Am 5. Dezember 2018 lud der Verband der Nord-Ostdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. (vti) zum 15. Branchentag der Lausitzer Textil- und Bekleidungsindustrie ins TGZ nach Bautzen ein.

Der Branchentag stand unter dem Thema "Gewinnung und Bindung von (ausländischen) Fachkräften in der Textilindustrie". Erörtert wurde anfangs, dass sich die Textilindustrie in der heutigen Zeit verstärkt dem technischen Wandel stellen muss und die Fertigung von speziellen Textilien in Kleinserien als Zukunftsmodell gilt. Diese Themen spielten auch bei den Vorträgen zur Fachkräftegewinnung  und -sicherung eine Rolle.

Jens Gerlinghoff schilderte in seinem Vortrag die Erfahrungen im Projekt Gestalte MIT und die Chancen der Mitarbeiterbindung durch Etablierung eines betrieblichen Kümmerers (m/w). Nach der Vorstellung der Kümmerermodells  bestand für das Publikum die Möglichkeit, Fragen zum Projekt zu stellen.

  • Wie hat sich die Geschäftsleitung in den Ablauf eingebracht? Dort konnte Herr Gerlinghoff berichten, dass vor allen die Anwendungsworkshops und die Anwendungserprobung in den Unternehmen gute Möglichkeiten dafür bieten.
  • Welche Themen wurden in den Seminaren bearbeitet? Die Themen orientieren sich inhaltlich an den konreten Bedarfen, welche vorab erfasst wurden (z.B. zielgerichtete Durchführung von Mitarbeitergesprächen).

Mit dem Geschäftsführer des Verbandes der Textil-und Begleitungsindustrie, Herrn Dr. Werkstätter, wurde im Anschluss an die Veranstaltung ein regelmäßiger Austausch zur regionalen Fachkräftesicherung vereinbart. Unter den Teilnehmenden befand sich u.a. auch Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping.

 Hier geht es zu einem ausführlicheren Bericht des vti.

Die Vernetzungsveranstaltung und das Fachgespräch fand am 7. November im Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. in Chemnitz statt.

Hauptthema war dabei das agile Projektmanagement; im Anschluss daran bekamen die Kümmerer die Gelegenheit, sich über ihre Rolle und ihre Ziele auszutauschen.

Zunächst trugen wir zusammen, was wir mit agilem Projektmanagement verbinden und was wir darunter verstehen.

Die Referentin, Frau Carolin Böhme vom  ICM e.V. berichtete aus ihren Erfahrungen mit KMU, in denen Projektmanagement häufig kein Thema ist („Es gibt Projekte, aber kein Management“).

 

 

 

Beim agilen Projektmanagement wird grundlegend davon ausgegangen, dass wenn Mitarbeitende Probleme mit Prozessen haben, der Prozess verändert werden sollte, nicht der/die Mitarbeitende (Individuen und Interaktion). Zudem sollte die Zusammenarbeit mit Kunden wichtiger sein als Vertragsverhandlungen und das Regieren auf Änderungen wichtiger als die Einhaltung des Plans.

Unternehmen entscheiden sich aus verschiedenen Gründen dafür, agile Methoden einzusetzen. Durch die Individualisierung der Produkte wird die Einbindung von Kunden immer erfolgskritischer. Agilität bedeutet, dass man Zwischenergebnisse (Beta-Versionen) präsentieren und anschließend nachjustieren kann. Kürzere Produktlebenszyklen, komplexe Märkte, Einflüsse aus Digitalisierung und  Globalisierung stehen in Konfrontation mit der Langsamkeit von klassischen Projekten. Zudem bietet Agilität eine Transparenz gegenüber den Mitarbeitenden und der Kundschaft.

Nach dem Ausprobieren von den Methoden Kanban und Scrum kamen die Kümmerer ins Gespräch: Welche Spuren möchten sie als Kümmerer hinterlassen? Was muss dafür noch passieren und wie kann das gelingen?

 

 

 

Agiles Projektmanagement - interessant für mich?

Das agile Projektmanagement bietet Werkzeuge und Methoden, die intuitiv und fallspezifisch eingesetzt werden können.

Insbesondere die versprochene Flexibilität und das damit verbundene schnellere Reagieren auf Änderungen in den Kundenwünschen sind ausschlaggebende Faktoren für Unternehmer, diese Methoden im eigenen Betrieb anwenden zu wollen. Aber was steckt denn genau hinter dem Begriff "Agilität"? Und wie werden die Methoden derzeit angewendet? Welchen Nutzen können Kümmerer daraus ziehen?

Was erwartet Sie?

  1. Informationen und Beispiele zu verschiedenen agilen Methoden
  2. „Best Practice Beispiele“ aus dem ICM
  3. Ausprobieren verschiedener Tools
  4. Vorstellung der Ergebnisse und Diskussion

Im zweiten Teil möchten wir die Kümmerer und die Geschäftsführer/innen in einen Austausch bringen:

Wie geht es den Kümmerern in ihren Betrieben? Wie gelingt eine feste Anbindung und eine regelmäßige Kommunikation mit der Geschäftsleitung? Welche Herausforderungen, welche Erfolge sind Ihnen begegnet?

Wann? 7. November 2018, 8.30 - 12.30 Uhr

Wo?    ICM Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V., Otto-Schmerbach-Straße 19, 09117 Chemnitz

Wir freuen uns über eine Anmeldung bis zum 30. Oktober!