Am 13.06.2018 fand die Auftaktveranstaltung des Projektes GestalteMIT für den Zyklus VI in Chemnitz bei der ATB Arbeit, Technik und Bildung gGmbH statt. Die Veranstaltung zielte darauf ab, dass sich die Teilnehmer gegenseitig sowie die wichtigsten Informationen für den Ablauf des Projektes kennenlernen. Die Teilnehmer stellten sich anhand eines Gemeinsamkeitsdreiecks vor. Die Gemeinsamkeiten ergaben sich im Familienstand, im Unternehmen oder auch in ihrer Motivation.
  In dieser Runde gab es durch die inhaltliche Neuausrichtung das erste Mal die Möglichkeit, als erfahrener Kümmerer erneut an dem Projekt teilzunehmen. Dadurch konnten sie den "neuen" Kümmerern anschaulich erklären, was der Kümmerer sein kann und wie wir im Projekt vorgehen.

 

 

 Im Anschluss starteten wir mit dem Thema "Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Arbeitswelten", da hier der Schwerpunkt unserer neuen Runde liegt. Gleichzeitig ist es uns wichtig zu verdeutlichen, dass es uns nicht um die technologische Umsetzung geht, sondern um die Auswirkungen dieses Megatrends auf die Personalarbeit, unsere Gesundheit und dem Innovationsdruck.

Deswegen haben wir nach einem kurzen inhaltlichen Input unsere Kümmerer gefragt, was Digitalisierung für Sie und ihr Unternehmen konkret bedeutet. Die Diskussion reichte von Datenschutz, Wissensmanagement und Erreichbarkeitregeln (z.B. im Home-Office) hin zum "Techno-Stress".

 

 

In unregelmäßigen Abständen informieren wir Sie über den Projektverlauf in unserem Newsletter, den Sie hier herunterladen können:

Newsletter 7 vom April 2018

Newsletter 6 vom November 2017

Newsletter 5 vom Mai 2017

Newsletter 4 vom November 2016

Newsletter 3 vom April 2016

Newsletter 2 vom Dezember 2015

Newsletter 1 vom Oktober 2015

 

 

 

In GestalteMIT sind bisher 46 Unternehmen an den drei Standorten Bautzen, Chemnitz und Ostthüringen aktiv. Aufgrund der guten Ergebnisse und der anhaltenden Nachfrage verlängern wir das Projekt, damit weitere Unternehmen in Bautzen und Chemnitz aktiv werden können.

Die neue Ausrichtung wird die Kümmerer dazu befähigen, betriebliche Entwicklungs- und Veränderungsprozesse im digitalen Wandel zu begleiten und zu moderieren. Hintergrund ist, dass KMU nicht nur auf der technischen Ebene, sondern vor allem auch auf der sozialen und arbeitsorganisatorischen Ebene von der Digitalisierung betroffen sind. Wie kann eine professionelle Personalarbeit in Zeiten der Digitalisierung gestaltet werden? Wie kann ich den Arbeitsablauf selbst managen? Wie können wir im Betrieb mit digitalem Stress umgehen?

Der Start der neuen Runden erfolgt im Juni 2018.

Den Flyer können Sie hier downloaden.

Haben Sie Interesse, setzen Sie sich freundlicherweise mit uns in Verbindung.

Kristin Goldberg

Telefon  0371 36 95 823

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Auch der Chemnitzer Zyklus endete und so trafen sich am 12. April die Kümmerer beim ICM Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. Dort bekamen sie die Gelegenheit, die gemeinnützige Forschungseinrichtung für Innovationen und Systemlösungen kennenzulernen.

Um ein gemeinsames Resümee zu ziehen, wurden die TeilnehmerInnen anschließend gebeten, passend zu den inhaltlichen Modulen Personal, Gesundheit und Innovation sowie zu den Anwendungsworkshops ihre Gedanken und Erfahrungen aufzuschreiben.

Besonders im Bereich Personal konnten die Kümmerer vieles anstoßen, wie die Überarbeitung der Stellenausschreibung, eine zielgruppengerechte Ansprache sowie Maßnahmen zur Integration von neuen MitarbeiterInnen. Im Bereich Gesundheit stehen die Einführung eines BGM sowie das effektive Nutzen gesetzlicher Vorschriften (z.B. BEM-Gespräche) im Vordergrund. Die Kümmerer waren sich einig:

„Es sind manchmal ganz kleine Dinge, mit denen man viel bewegen kann.“

 

"Kommunikation und Konflikte in der Arbeitswelt"

Zur bewährten Vortragsreihe „Dresdener Treffpunkt“ in der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), die am 14. März in Dresden stattfand, wurde das Projekt GestalteMIT eingeladen, um über Lösungsansätze zum Thema zu sprechen. Nach einem tehoretischen Input zu Kommunikationsmethoden durch Frau Dr. Moser und Frau Dr. Rösler stellt Herr Gerlinghoff, FNO, die Idee des Projektes den ca. 35 Anwesenden vor.

In Form eines Interviews beantwortete der Kümmerer von der Firma PEWO Energietechnik GmbH in Schwarzheide, Herr Büchner, anschließend u.a. folgende Fragen:

  1. Was war bei Ihnen der Auslöser sich intensiver mit dem Thema Verbesserung der Kommunikation und Bewältigung von Konflikten auseinanderzusetzen?
  2. Ab wann haben Sie das Thema bewusst bearbeitet und welche Methoden haben sie angewendet?
  3. Wie haben Sie dabei die personelle, organisationale und institutionelle Ebene einbezogen?
  4. Welche Rolle und welchen Einfluss haben dabei die Führungskräfte, die Kümmerer und weitere Mitarbeiter/-innen? Welchen Einfluss hat die bisherige Beschäftigung mit dem Thema Kommunikation und Konfliktbewältigung auf das Betriebsklima?
  5. Wie wird aktuell mit Konflikten im Unternehmen umgegangen? Welche Strategien haben sich bewährt und was ist bei dem Thema noch zu tun?

Im Anschluss an das Interview nutzten die Anwesenden die Gelegenheit, Fragen zu stellen und ihre Sicht der Dinge zu erläutern.

Das praxisnahe Interview vermittelte den Anwesenden einen Eindruck von der Rolle der Kümmerer im betrieblichen Alltag und speziell bei der Firma PEWO, wo unterschiedliche Abteilungen relativ schnell auf sich ändernde Kundenanforderungen reagieren müssen. "Die Kommunikationsstrukturen sind noch nicht perfekt", so Herr Büchner. "Durch den Einsatz technischer Hilfsmittel und das stete Bestreben, die Mitarbeiter zu schulen und in die Prozesse einzubinden, ist das Unternehmen auf einen guten Weg."