In unregelmäßigen Abständen informieren wir Sie über den Projektverlauf in unserem Newsletter, den Sie hier herunterladen können:

Newsletter 7 vom April 2018

Newsletter 6 vom November 2017

Newsletter 5 vom Mai 2017

Newsletter 4 vom November 2016

Newsletter 3 vom April 2016

Newsletter 2 vom Dezember 2015

Newsletter 1 vom Oktober 2015

 

 

 

In GestalteMIT sind bisher 46 Unternehmen an den drei Standorten Bautzen, Chemnitz und Ostthüringen aktiv. Aufgrund der guten Ergebnisse und der anhaltenden Nachfrage verlängern wir das Projekt, damit weitere Unternehmen in Bautzen und Chemnitz aktiv werden können.

Die neue Ausrichtung wird die Kümmerer dazu befähigen, betriebliche Entwicklungs- und Veränderungsprozesse im digitalen Wandel zu begleiten und zu moderieren. Hintergrund ist, dass KMU nicht nur auf der technischen Ebene, sondern vor allem auch auf der sozialen und arbeitsorganisatorischen Ebene von der Digitalisierung betroffen sind. Wie kann eine professionelle Personalarbeit in Zeiten der Digitalisierung gestaltet werden? Wie kann ich den Arbeitsablauf selbst managen? Wie können wir im Betrieb mit digitalem Stress umgehen?

Der Start der neuen Runden erfolgt im Juni 2018.

Den Flyer können Sie hier downloaden.

Haben Sie Interesse, setzen Sie sich freundlicherweise mit uns in Verbindung.

Kristin Goldberg

Telefon  0371 36 95 823

Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Auch der Chemnitzer Zyklus endete und so trafen sich am 12. April die Kümmerer beim ICM Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. Dort bekamen sie die Gelegenheit, die gemeinnützige Forschungseinrichtung für Innovationen und Systemlösungen kennenzulernen.

Um ein gemeinsames Resümee zu ziehen, wurden die TeilnehmerInnen anschließend gebeten, passend zu den inhaltlichen Modulen Personal, Gesundheit und Innovation sowie zu den Anwendungsworkshops ihre Gedanken und Erfahrungen aufzuschreiben.

Besonders im Bereich Personal konnten die Kümmerer vieles anstoßen, wie die Überarbeitung der Stellenausschreibung, eine zielgruppengerechte Ansprache sowie Maßnahmen zur Integration von neuen MitarbeiterInnen. Im Bereich Gesundheit stehen die Einführung eines BGM sowie das effektive Nutzen gesetzlicher Vorschriften (z.B. BEM-Gespräche) im Vordergrund. Die Kümmerer waren sich einig:

„Es sind manchmal ganz kleine Dinge, mit denen man viel bewegen kann.“

 

"Kommunikation und Konflikte in der Arbeitswelt"

Zur bewährten Vortragsreihe „Dresdener Treffpunkt“ in der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), die am 14. März in Dresden stattfand, wurde das Projekt GestalteMIT eingeladen, um über Lösungsansätze zum Thema zu sprechen. Nach einem tehoretischen Input zu Kommunikationsmethoden durch Frau Dr. Moser und Frau Dr. Rösler stellt Herr Gerlinghoff, FNO, die Idee des Projektes den ca. 35 Anwesenden vor.

In Form eines Interviews beantwortete der Kümmerer von der Firma PEWO Energietechnik GmbH in Schwarzheide, Herr Büchner, anschließend u.a. folgende Fragen:

  1. Was war bei Ihnen der Auslöser sich intensiver mit dem Thema Verbesserung der Kommunikation und Bewältigung von Konflikten auseinanderzusetzen?
  2. Ab wann haben Sie das Thema bewusst bearbeitet und welche Methoden haben sie angewendet?
  3. Wie haben Sie dabei die personelle, organisationale und institutionelle Ebene einbezogen?
  4. Welche Rolle und welchen Einfluss haben dabei die Führungskräfte, die Kümmerer und weitere Mitarbeiter/-innen? Welchen Einfluss hat die bisherige Beschäftigung mit dem Thema Kommunikation und Konfliktbewältigung auf das Betriebsklima?
  5. Wie wird aktuell mit Konflikten im Unternehmen umgegangen? Welche Strategien haben sich bewährt und was ist bei dem Thema noch zu tun?

Im Anschluss an das Interview nutzten die Anwesenden die Gelegenheit, Fragen zu stellen und ihre Sicht der Dinge zu erläutern.

Das praxisnahe Interview vermittelte den Anwesenden einen Eindruck von der Rolle der Kümmerer im betrieblichen Alltag und speziell bei der Firma PEWO, wo unterschiedliche Abteilungen relativ schnell auf sich ändernde Kundenanforderungen reagieren müssen. "Die Kommunikationsstrukturen sind noch nicht perfekt", so Herr Büchner. "Durch den Einsatz technischer Hilfsmittel und das stete Bestreben, die Mitarbeiter zu schulen und in die Prozesse einzubinden, ist das Unternehmen auf einen guten Weg."

Zum Seminarreihenabschluss des zweiten Bautzener Zyklus am 15. März waren die TeilnehmerInnen zusammengekommen, um einerseits ein Resümee der bisherigen Zusammenarbeit zu ziehen und um andererseits die zukünftige Zusammenarbeit zu definieren.

Als erstes wollte der Moderator des Workshops Herr Gerlinghoff von den Anwesenden wissen, welche bearbeiteten Themen und welche angewandten Methoden noch bekannt sind. Dazu arbeiteten die TeilnehmerInnen in Gruppen zu den Oberthemen Innovation, Personal und Gesundheit und ergänzten die Themen gegenseitig.

Als erstes wollte der Moderator des Workshops Herr Gerlinghoff von den Anwesenden wissen, welche bearbeiteten Themen und welche angewandten Methoden noch bekannt sind. Dazu arbeiteten die TeilnehmerInnen in Gruppen zu den Oberthemen Innovation, Personal und Gesundheit und ergänzten die Themen gegenseitig.

Die Rolle der Kümmerer:

Die Kümmererrolle ist bei den Anwesenden verankert. Der Prozess der Etablierung verlief in den Unternehmen unterschiedlich. So ist es bei den Firmen PEWO, Helios, Miunske , Selectrona, Gerodur und WBS kein Problem, Zeitressourcen für die Kümmererarbeit bereit zu stellen. Die Ausbildung und Projektbearbeitung wird dort von der Geschäftsführung intensiv unterstützt. In anderen Unternehmen war es schwieriger, Zeit und Tätigkeiten zu koordinieren. Dementsprechend ist die Etablierung der Funktion auch noch nicht so weit fortgeschritten wie bei den genannten Unternehmen.

 

 

Erweiterung der Ziele / Fokus auf Digitalisierung und Wandel

Im nächsten Schritt ging es um die schon vorab besprochene Zielrichtung Digitalisierung und Wandel im Rahmen der Projektverlängerung. Dort wurden Fragen diskutiert wie:

Welche Rolle können die Kümmerer übernehmen?

Welche Themen sollen bearbeitet werden?

Welche Voraussetzungen müssen neue Unternehmen und Kümmerer mitbringen?

Wie kann die Wertigkeit der Ausbildung und Etablierung erhöht werden?

 

 

 

Um diese Fragen entspann sich eine fruchtbare Diskussion, die wichtige Anhaltspunkte für die geplante Projektfortführung lieferte.

Zusammengefasst geht es den Beteiligten um:

  • Praxisrelevante Themenauswahl
  • Austausch
  • Stärkung der Kümmererrolle
  • Breitere Einbeziehung der Geschäftsführung
  • Themenbezogene Öffnung für interessierte Unternehmensmitarbeiter

Zukünftige Form der Zusammenarbeit

Auch nach Ende der Seminarreihe sind die UnternehmensvertreterInnen an einen weiteren Austausch und der Stärkung der Kümmerer stark interessiert. Es wurden regelmäßige Treffen und fachlicher Austausch vereinbart. In den Abschlussgesprächen wird dies noch einmal konkretisiert.

Im Anschluss der Veranstaltung endete der Vormittag mit einer spannenden Brauereibesichtigung, wo weiterer informeller Austausch möglich war.